Paint my dreams

Das Portal rund um Pixel-Art

Pixel-Art Modmate FleischHerzlich willkommen bei paintmydreams.at! Hier erfahren Sie alles über Pixel-Art, dessen Definition und Geschichte sowie besondere Techniken und die Verwendung dieser Stilrichtung. Einleitend sei festgehalten, dass es sich bei Pixel-Art um eine Stilrichtung der Computerkunst handelt. Diese Stilrichtung verwendet im Rahmen ihrer Anwendung sogenannte Rastergrafiken und stellt in diesem Zuge das beschränkte Auflösungsvermögen von Bildschirmen als Stilmittel bewusst heraus. Dabei nimmt Pixel-Art klar und deutlich Bezug auf die frühen Anfänge der damaligen Bildschirmgrafik – besonders derer von Video- und Computerspielen sowie der Grafik-Benutzeroberfläche von Computern aus den 80er- bzw. frühen 90er-Jahren.

 

Verwendet wurde der Terminus „Pixel-Art“ das erste Mal im Jahre 1982 von Adele Goldbert und Robert Flegal, die für das sogenannte Xerox Palo Alto Research Center gearbeitet haben. Das Konzept von Pixel-Art gab es jedoch schon zehn Jahre vor seiner ersten begrifflichen Verwendung, z.B. in Richard Shoups „SuperPaint“, einem frühen Malprogramm aus dem Jahre 1972, das am Xerox PARC konzipiert wurde.

 

Die Ästhetik der Bildschirmgrafik in den 80er- bis 90er-Jahren war in technischer Hinsicht vor allem durch die beiden Faktoren Rechenkapazität und Speicherplatz eines Computers von damals bestimmt. Anfänglich setzten sich die Grafiken ausschließlich aus Schwarz-Weiß-Bitmaps zusammen. Dabei handelte es sich um eine fixe vordefinierte Anordnung von sowohl schwarzen als auch weißen Bildpunkten, nämlich sogenannten Pixeln. Wollte man Grautöne herstellen, so konnten diese nur äußerst grob mittels überdeutlich sichtbarer Schwarz-Weiß-Raster simuliert werden. Im Laufe der Jahre verzeichnete die Bildschirmgrafik weitreichende Verbesserung, wodurch es möglich war, die allgemeine Bildschirmgrafik gemäß der steigenden Leistungsfähigkeit eines Computers aufwändiger, besser und herausragender zu „produzieren“. Die Kapazität heutiger moderner Computersysteme macht es sogar möglich, die Bildschirmdarstellung mit Millionen von unterschiedlichen Farbnuancen zu gestalten.

 

Typisch für Pixel-Art ist jedoch, dass diese Stilrichtung im ästhetischen Sinne auf die neuen, heutigen Möglichkeiten der Bildschirmdarstellung verzichtet. Demnach beschränkt sich Pixel-Art ganz bewusst auf die Mittel und Werkzeuge der frühen Bildschirmgrafik. Besonders der deutliche nostalgische Aspekt sowie die Ökonomie der Mittel spielen im Rahmen der Anwendung von Pixel-Art eine entscheidende Rolle. Formen der traditionellen Kunst, wie beispielsweise der „Kreuzstich“ oder das „Mosaik“ lassen durch die Konstruktion von Bildern mithilfe kleiner farbiger Elemente eine gewisse Ähnlichkeit zu Pixel-Art erkennen.