

Paint my dreams
Das Portal rund um Pixel-Art
Sie interessieren sich für unterschiedliche Stilrichtungen der allgemeinen Computerkunst und möchten speziell mehr über die sogenannte Pixel-Art erfahren? Dann sind Sie hier bei uns auf www.paintmydreams.at genau richtig. Wir sind Ihr persönlicher Ansprechpartner in Sachen Pixel-Art und informieren Sie im Rahmen dieses vorliegenden Artikels über ein breit gefächertes Spektrum an verschiedenen und interessanten Anwendungsmöglichkeiten. Kommen Sie doch mit uns mit und tauchen Sie ein – in die grafische und zugleich technische Welt des Pixel-Art…
Genau genommen bezeichnet Pixel-Art eine exakte und äußert genaue digitale Stilkunst im Rahmen des allgemeinen Computergeschehens. Während bei anderen digitalen Kunststilen viele Gestaltungsschritte automatisiert, oftmals über ein spezielles Computerprogramm, ablaufen, erfolgt im Rahmen des Pixel-Art alles manuell. Dies bedeutet, dass mit äußert hoher Auflösung auf Pixelniveau gearbeitet wird; in der Regel wird auf sogenannte Grafikfilter, Rendermodi oder automatische Vorgänge wie Antialiasing verzichtet. Folglich sei im Rahmen dieses Zusammenhangs festgehalten, dass im Hinblick auf Pixel-Art jeder Pixel einzeln, manuell und somit sorgfältig gesetzt wird. Dadurch lassen sich großartige Kunstwerke mit viel Liebe zum Detail kreieren – so u.a. auch eine Bordüre, die als Teil einer Webseite eingebaut werden soll. Auch hier muss jeder Pixel exakt sitzen, um die Bordüre in ihrem Gesamtbild einwandfrei erscheinen lassen zu können. Anmerkung: Bei derartigen Formen, wie Bordüren, Schleifen, Abstraktem, etc., greifen viele Pixel-Art-Künstler auf Werkzeuge, wie beispielsweise Bézierkurven, unterschiedliche Linien, Rechtecke, Kreise, etc., zurück. So ist es möglich, die Grundform des jeweiligen Kunstwerkes bereits im Vorfeld grob zu definieren.
Während viele Techniker im Rahmen des Pixel-Art der Meinung sind, dass wahre und echte Pixel-Art abseits von Hilfsmitteln und somit ausschließlich manuell erfolgen muss, sind trotz allem viele Puristen in der Pixel-Art-Szene der Ansicht, dass Werkzeuge, die einzelne Pixel setzen, auf jeden Fall verwendet werden müssen. Gemäß dieser Definition dürften also Werkzeuge, wie u.a. Bézierkurven, unterschiedliche Linien, Rechtecke, Kreise, etc., nicht verwendet werden, da es diese ermöglichen, gleich mehrere Pixel auf einmal zu setzen.
In diesem Zusammenhang sei des Weiteren festgehalten, dass Grafikfilter, wie beispielsweise Weichzeichnen und Alpha Blending, oder solche Werkzeuge, die ein völlig automatisiertes Antialiasing gewährleisten, in keiner Hinsicht als allgemein gültige Pixel-Art-Werkzeuge gelten. Dies liegt genau genommen daran, dass derartige Werkzeuge ganz automatisch eine Berechnung von neuen Pixelwerten ermöglichen. Demnach steht ein solches Vorgehen im klaren Gegensatz zur allgemeinen Definition von Pixel-Art – nämlich, dass sämtliche Pixel manuell und präzise angeordnet werden müssen.
Möchte man mit Pixel-Art eine Zeichnung kreieren, so startet ein Pixel-Art-Künstler in der Regel mit der sogenannten Lineart. Mit „Lineart“ bezeichnet ein Pixel-Art-Künstler genau genommen die erste Linie, also die Grundlinie, die für die Kreation des jeweiligen Kunstwerkes notwendig ist. Oftmals ist es so, dass Pixel-Art-Künstler ihre Linearts gegenseitig austauschen oder diese über gescannte Zeichnungen beziehen.
Aufgrund der Tatsache, dass Pixel-Art nur eine begrenzte Palette an unterschiedlichen Farbspektren zur Verfügung stellt, machen Pixel-Art-Künstler Gebrauch vom sogenannten Dithering. Mittels der Möglichkeit des Ditherings können unterschiedliche Farben inklusive Schattierungen kreiert werden.
